Sonntag, 13. November 2011

Gleich zwei Bücher

die mir bei meinem kleinen Ausflug in die Buchhandlung nach Maria Laach am 09.11. gefallen haben. Zum einen ist mir gleich folgendes Buch ins Blickfeld gekommen:


 

Kurzbeschreibung

Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.

So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.

Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss es sogar, meinen Thea Dorn und Richard Wagner. Sie verspüren eine große Sehnsucht danach, das eigene Land wirklich kennen zu lernen, und machen Inventur in den Beständen der deutschen Seele. Ihr Buch ist eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Reise an die Wurzeln unseres nationalen Erbes und geht durchaus ans Eingemachte. Obwohl es sich auch als Enzyklopädie lesen lässt, sind die Texte nicht aus nüchterner Distanz geschrieben. Auf diese Weise entstehen leidenschaftliche Plädoyers für bestimmte Merkmale des Deutschen, für ein damit verbundenes Lebensgefühl. Diese »Liebeserklärung« der Autoren ist ein sinnliches, reich bebildertes Buch, das die deutsche Seele einmal nicht seziert, sondern sie anspricht.

Über den Autor

Thea Dorn wurde 1970 im hessischen Offenbach geboren und wuchs in einem teil-protestantischen Haushalt auf. Als sie dreizehn war, entdeckte sie ihre Liebe zu Richard Wagner. Die Hoffnung, eines Tages selbst als Brünnhilde auf der Bühne zu stehen, musste sie jedoch begraben. Sie studierte Philosophie und ging nach Berlin, wo sie den Schriftsteller Richard Wagner kennen lernte, der 1952 im rumänischen Banat geboren worden war und seine ersten 35 Lebensjahre dort als Katholik und Angehöriger einer verfolgten deutschen Minderheit verbracht hatte. Obwohl Thea Dorn und Richard Wagner sich bis heute nicht einigen können, ob sie im Kino Das Cabinet des Dr. Caligari oder Die weiße Hölle vom Piz Palü anschauen sollen, sind sie immer noch befreundet.

Von Thea Dorn erschien nach Mädchenmörder. Ein Liebesroman zuletzt der Essay-Band Ach, Harmonistan. Sie moderiert seit 2004 die Büchersendung Literatur im Foyer beim SWR. Von Richard Wagner stammt unter anderem der Roman Habseligkeiten, den Deutschen Horizont hat er bereits in einem früheren Buch erkundet.

Quelle: "amazon"

Und zum anderen sind mir jede Menge andere TB und Festeinbände in der "Leseecke" sozusagen in die Hände gefallen. U.a. habe ich in folgendes Buch mal reingeblättert und stellenweise gelesen:


Die Gefühle sind im Wandel und innerlich herrscht Aufruhr. Und dabei stehen familiäre Veränderungen, berufliche Umbrüche, neue Lebensentwürfe, die Wechseljahre, das eigene Älterwerden an. Wie können Frauen mit der Sehnsucht nach Rückzug, erhöhter Empfindsamkeit, mit der neuen Unruhe, aber auch den Versprechungen eines Neuanfangs gut umgehen? Caroline Bohn weist Leserinnen einen Weg durch die Gefühlswelt in der Lebensmitte und gibt Impulse, wie Frauen in dieser Zeit gut für sich sorgen können.
  
Quelle: "Kreuz-Verlag"


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